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Route:

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Hier eine Wegbeschreibung zum E6 durch den Bayerischen Wald:

file Wegbeschreibung E6

Osterwanderung 2004
08.04.2004 - 18.04.2004
Bayerischer Wald E6 von Furth i.Wald bis zum Dreisessel(-Lift)

08.04.2004: Anreise TUT - Furth im Wald
Nachdem Klausi endlich wie immer zu spät Feierabend gemacht hat, treffen wir uns in der Albrecht Dürer Straße zum Essen verstauen zum ersten tränenreichen
Abschied. image
Mit dem Zug (zweiter tränenreicher Abschied) geht´s über Ulm nach Augsburg. Im Zug nach Augsburg herrscht schon ganz schöne Stimmung im
Großraumabteil, weil die Schweizer Feldschlösschen Bubis ihren Ghettoblaster dabei haben. Wir treffen Knut wie letztes Jahr auch in Augsburg und fahren nach Ingolstadt, wo wir endlich Bier nachtanken können. Von Ingolstadt nach Regensburg treffen wir im Zug den "Nudelmann" Da wir aber weder ein Bayernticket noch a hoibe Bier für ihn haben zieht er weiter , nicht ohne vorher von Klausi auf seinen offenen Hosenstall hingewiesen worden zu sein.Ab diesem Zeitpunkt geht es dann vergleichsweise unspektakulär weiter bis wir in Furth i. Wald im Himmelreich eintreffen. Wir bekommen noch einletztes Glas Bier am Stammtisch an dem uns die "rauchfrei" Schilder nicht stören, da diese vom Lehrer nach 15 Pils und 15 Zigarren aufgestellt wurden, verstehen´s mi? Das geschlossene Fenster und die Fußbodenheizung lassen uns mit leichtem Kopfweh aufwachen.


09.04.2004: Furth im Wald - Schönbuchen
Nach dem Frühstück mit abgelaufener Butter gehen wir gemütlich um 9.30 Uhr los, und quälen uns die 83 Höhenmeter bis zum Rasthaus Rast in Grub. Von dort geht es richtig los, d.h. nach einer kurzen Stufu Pause rennen wir hoch auf den Burgstall wo wir uns völlig zu recht ins Gipfelbuch eintragen. In der Diensthütte "Hoher Bogen" wärmen wir uns auf, nachdem wir bei -30°C das Vesper im Freien genommen haben. Nach weiteren 2 Std. kommen wir endlich in Schönbuchen bei Paula an, wo wir übernachten dürfen.

10.04.2004: Schönbuchen - Schwarzenbach
Nach einem kräftigen Frühstück bei Paula machen wir uns um ca. 8.30 Uhr auf den Weg. Es geht gleich kräftig bergauf an der Räuber Heigl Höhle vorbei auf den Kreuzfelsen (999m). Sper Aussicht. Ca. um 11.00 Uhr erste Pause auf der Sonnenterasse der Kötztinger Hütte. Auf dem Weg nach Eck kurz mal vom rechten Weg abgekommen und ca. 100 Höhenmeter runter und wieder rauf gehechelt. Mitagspause um 14.00 Uhr im Berggasthof Eck mit Schweinsbraten, 2 Helle und einer Mexikanischen Rosenboa im Rücken. Den Verlockungen des Berggasthofes gerade mal so widerstanden und nicht mehr bis zum Arber sondern nach Schwarzenbach weiter gelaufen.Pünktlich zur Sportschau beziehen wir unser Quartier in der Spielscheune eines Familienhotels. Für umsonst. Bayerisches Buffet zum Abendessen und mal sehen was noch...

11.04.2004: (Ostersonntag) Schwarzenbach - Bay. Eisenstein
In der Kinder Spielscheune gibt es selbst gemachtes Frühstück ,d.h.Ovo-Fußnagel-Mischung, (siehe Wandererlatein) statt Frühstücksbuffet. Nachdem wir endlich aus dem Ort findenerleichtert sich Roland erst hinter der Böschung. Anschließend geht es bergauf zum kleinen Arbersee. In der Seehütte gibt es Russenmaß und Helle und Weizen.Stetig bergauf geht es im Schnee auf Skispuren Richtung Arber. Schweißgebadet kommen wir an der stillgelegten JuHe unterhalb des kleinen Arber an. Dort gibt es Vesper. Kurz unterhalb des großen Arber wird es zwielichtig mit dem Weg. Statt außenrum gehen wir direkt über den Gipfel. Im Nebel suchen wir das Arberschutzhaus. Dort sitzt die ausgefallenste Matte am Bergwachttisch. Über den großen Arbersee geht es nach bayerisch Eisenstein. Wir überlegen kurz, ob wir nach Tschechien übersetzen zum Übernachten. Aber die Bequemlichkeit siegt über die Abenteuerlust und wir beziehen Quartier im Gasthof Neuwaldsteiner Hof. Wir beschließen trotz Ermüdungserscheinungen erst nach 22 Uhr zu Bett zu gehen.

12.04.2004: Bay. Eisenstein - Buchenau
Nach einem gesunden und reichhaltigen Frühstücksbuffet geht es um 9.00 Uhr los Richtung Schwellhäusl. Im von Prinz Luipolt von Bayern zum schönsten Biergarten 2004 gewählten Biergarten nehmen wir unser erstes wohlverdientes Getränk zu uns. In diesem wundervollen Idyll überlegt Klausi schon wo er seinen Wohnwagen hinstellt, ob neben die Gänse oder eher neben den Bierhahn im Fels? Dann geht´s weiter zum Zwiesler Waldhaus. Dort entscheiden wir uns für eijne kürzere aber steilere Varinate auf den Falkenstein. Der Aufstieg der mit "begehen auf eigene Gefahr" anfängt erweist sich als wahrer Glücksgriff. Durch wunderschönen Misch-Urwald geht es steil und immer steiler an plätschernden Bächen vorbei hoch zum kleinen und dann zum großen Falkenstein. In der Falkenstein Hütte nehmen wir unsere nächsten wohlverdienten Getränke. Dann gehts wieder durch Schnee steil bergab. Ein Absteig so schön und steil wie der Aufstieg folgt. Nach 2/3 des Abstiegs wird an der Höllbachschwelle erst mal Mittagessen eingeworfen. Dann rennen wir kurz nach Spiegelhütte, um dort weitere 10 Getränke zu uns zu nehmen. Dort bekommen wir den Tipp von der Wirtin:" In Buchenau gleich rechts zum Weber, der hot no Zimmer frei". Und da sitzen wir jetzt. Mit Hackepeter und kulinarischen Köstlichkeiten füllen wir unsere Biercings. Das bemerken auch Edeltraud und Horst, bei denen erst Christof und später auch Chrisi bis ca. 0.30 Uhr diskutieren. Keiner weiß mehr so genau über was, aber "der Zimmermann, der hat´s verstanden!"

13.04.2004: Buchenau - Waldhäuser
Von Buchenau über den Rachel nach Waldhäuser, oder "Das schafft ihr nie"
Ein oppulentes Frühstück stärkt uns für unsere Mörderetappe, aber dies wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. 9.00 Uhr start zum Trinkwasserstausee Frauenau. Anschließend steigen wir in den naturbelassenen Urwald ein, der allerdings nicht so einladend aussieht. Da sich vor uns nur wenige Wanderer hierher verirrt haben und die Markierungen eher spärlich verteilt sind, gestaltet sich die Suche nach dem Weg eher schwierig. Untehalb des Rachel versinken wir buchstäblich im Schnee. Klausi verbiegt dabei seinen neuen Leki (siehe was alles kaputt gehen kann), und auch Bubi ist bis zum Bauchnabel verschwunden. Oben am Waldschmitt-Haus vespern wir bei einer steifen Brise um völlig unterkühlt die letzten Meter bis zum Gipfel zu bewältigen. Aber das Gipfelfoto entschädigt. Im Abstieg schwebt Roland im Tiefschnee an uns allen vorbei und nach einer Stunde ist der Bierkompass massiv auf die Racheldiensthütte ausgerichtet. Die Enttäuschung ist groß, es gibt kein Doping, also bleibt uns nichts anderes übrig als die letzten Kilometer bis Waldhäuser abzuspulen. Die Bierabstinenz führt im Gasthof Lusen dazu, dass die Masskrüge ausgehen und Robert und Klausi glatt zwei Mass stemmen müssen. Diverse alternative Übernachtungen werden dabei natürlich nicht mehr ernsthaft diskutiert.

14.04.2004: Waldhäuser - Mauth
Nach einem guten Frühstück und einem kleinen Schluck Wandererbenzin laufen wir in 2 Stunden über die Sommerroute durch abgestorbenen Wald hoch auf den Gipfel des Lusen. Im Lusenschutzhaus gibt´s eine kleine Stärkung und dann latschen wir durch hüfthohen Schnee noch 2 Stunden bis zum Nah&Gut in Mauth. Dort sitzen wir und Robert verpasst vor lauter BIer einen geschäftlichen Anruf von der AG. Da in der JuHe niemand da ist, fallen wir in die Pension Fuchs ein, wo wir übernachten werden. Wir unterhalten uns mit Frau Fuchs über den desolaten Zustand des Nationalpark Waldes, welcher vom Käfer verursacht und von Dr. Piselreuther nicht verhindert werden konnte.

15.04.2004: Mauth - Haidmühle
Nach super Frühstück und einem kleinen Einkauf bei Nah&Gut laufen wir bis nach Alpe, wo wir bei strahlendem Sonnenschein eine komplette après Ski CD durchhören, und dabei unser erstes Weißwurstfrühstück zu uns nehmen. Danach spulen wir die 3,9 Km bis Philipsreuth in einer Stunde runter. Da es in Philipsreuth kein B ier gibt, verlaufen wir uns prompt auf dem Weg nach Bischofsreuth und stehen plötzlich mitten im Wald vor der Wildschwein Futterstelle. Trotzdem schaffen wir es irgendwie nach Bischofsreuth, wo wir im Nah&Gut ein Bier zum Mittagsvesper kaufen und uns der Marktleiter freundlicherweise eine zusätzliche Bank bringt. Gut genährt und gefüllt hüpfen wir die 1,5 Stunden weiter nach Haidmühle wo wir nach kurzem stopp am Nah & Gut in der von Frau Fuchs empfohlenen Pension Strohmeyer unterkommen. Der Abend gestaltet sich in seinem Verlauf noch ganz lustig bei "Selbstgebranntem" und mit dem üblichen Hinweis, dass sich die Schneemassen unserer morgigen Etappe von 6 lustigen Wanderern bestimmt nicht bewältigen lassen.

16.04.2004: Haidmühle - Neu-Reichenau
Nach klassischem Frühstück und Füße verpflastern starten wir gegen 9.00 Uhr. Bevor es in den Schnee geht, fotografieren wir noch ein paar Ponys, um dann wieder unsere einsamen Spuren in den Schnee zu ziehen. Am Dreisessel angekommen sind wir nicht kleinlich und genehmigen uns ein Weißwurstfrühstück mit allem was dazu gehört. Wir verlängern die Tour zum Dreiländer-Eck, damit auch alle nochmal im Schnee versinken können. Robert hat noch einen echten 3 Km nordic walk eingebaut, welcher prompt mit Kartenentzug geahndet wird. Abstieg zum Gut Riedelsbach mit eigener Brauerei. Wir kosten selbstverständlich alle Sorten, ehe wir in unserer Übernachtungslokalität eintreffen, wo die faule Wirtin absolut keine Lust hatte, wegen 6 Wanderern für ein Nacht Zimmer zu richten. Leider war es zu spät, um noch weiter nach anderen Gasthöfen zu suchen und eigentlich hatten wir bis dahin auch nur bester Erfahrungen mit der bayrischen Gastfreundschaft gemacht.
Also lassen wir uns auch vom unverschämten Wucherpreis nicht abschrecken. Wir werden in den letzten Dreckszimmern dieser Mistherberge untergebracht. Die diversen Mängel und die absolut unfreundliche Behandlung der "Gast"- Wirtin hatten ein e-Mail an das Touristik Büro in Neu-Reichenau zur Folge.
HIER NOCH EINMAL DIE DRINGENDE WARNUNG FÜR ALLE DIE ES AN DIESEN FLECK VERSCHLÄGT: DER GASTHOF ZUR VORDERMÜHLE (FAM.FUCHS) HAT SICH ABSOLULUT NICHT DURCH FREUNDLICHKEIT UND GASTFREUDSCHAFT HERVORGETAN !
17.04.2004: Neu Reichenau - Passau - TUT

berichte2004, Rev. 21, Zuletzt geändert 2007-04-16 10:39, 1236 Aufrufe
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