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Route:

Österreichischer Weitwanderweg 09: Salzsteigweg

Wanderroute
In die Murauer Berge:
Von der Planneralm über die Karlspitze nach Donnersbachwald, hierauf über die Gstemmerscharte ins Große Sölktal im Naturpark Sölktäler und dann über die Haseneckscharte und die Neunkirchner Hütte in den Erholungsort St. Peter am Kammersberg. Von dort über den Stolzalpengipfel in den Kurort Stolzalpe und hinunter in die Stadt Murau.

Dies ist Teil des österr. Weitwanderweges 09 Link Salzsteigweg.
Den nächsten Teil über die Gurktaler Alpen/Nockberge bis nach Villach haben wir uns für später aufgehoben.

Durch das Gurktaler Nockgebiet in die westlichen Karawanken:
Von Murau zieht der Weg hinauf zur Frauenalm, weiter über die Ackerlhöhe und die Pranker Höhe hinunter nach Flattnitz. Jetzt über die Haidner Höhe und den Lattersteig zur Turracher Höhe und dann über die Falkertspitze und die Moschelitzen wieder hinunter nach Patergassen/Wiedweg.


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Wer war mit:
Christian, Roland, Christof, Robert, Klaus-Peter, Knutli

06.4.07 Anreise
Der TG-Bus bringt uns von TUT über Meersburg nach Mindelheim, wo wir von Ute kulinarisch verwöhnt werden.
Am Abend Ankunft beim Zeiringer-Wirt in Steinach.
Nach dem Abendbrot erste Lagebesprechung zu unserer geplanten Tour mit den Einheimischen, in diesem Fall mit dem Wirt:
"Ja, Ihr geht zu Fuß mit Ski..." ; "Waas! Ihr geht ohne Ski, bei dem Schnee. Ihr seid verrückt..."
Novum in dieser ersten Nacht: Jeder schläft im Einzelzimmer, welcher Luxus!

07.4.07 Von Steinach über Ranzenkaralm zur Planneralm.
Die Planneralm ist Skigebiet mit Übernachtungsmöglichkeiten (im Bild rechts).

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Die Tour mit 1400m Anstieg, davon die letzten 600 m im Schnee war grenzwertig und sollte unsere Visitenkarte für die nächsten Tage werden.
Um 18.00 Uhr waren wir geschafft am Plannerknot, erlebten einen schönen Schneeabstieg zur Planneralm und waren alle froh, die ÖAV-Hütte erreicht zu haben.

08.4.07 Von der Planneralm zur Mörsbachalm
Die Wolken versperren uns den Höhenweg. Norbert nimmt uns mit seinem Bus mit ins Tal, zeigt uns die beeindruckende Wirkung der Druckwelle einer Staublawine und entlädt uns zu einer erholsamen Talwanderung. Nach einem Waldarbeiterbier werden wir wiedermal nach dem Weg gefragt. Der Kommentar nach unserer Auskunft, über die Gstemmerscharte zu gehen: "Und hab`t Ihr nach Eurem ersten Tag nicht`s gelernt?"
Außerdem erleben wir in Donnersbachwald noch die gedankenlose automobile Kohlendioxid-Emmission, welche uns das mögliche Einsparpotential deutlich vor Augen führt und ein Tourist beim Mörsbachwirt wird schon bei dem Gedanken, in diesem Schnee über die Ranzenkaralm ohne Ski zu gehen, ganz "närrisch".
Abends diskutieren wir die Wanderregeln:
Weise den Mitwanderer auf seinen offensichtlich ungünstig gewählten Weg hin.
Bei groben Abweichungen von der vereinbarten Normalroute sind alle Gruppenmitglieder zu befragen.


09.4.07 von der Mörsbachalm über Gstemmerscharte nach St. Nikolei im Sölktal
Bei Kaiserwetter und festem Schnee nehmen wir früh am Morgen die Gstemmerscharte in Angriff und dürfen Sie ohne Zeitdruck auch genießen. Es folgt ein wunderbar abwechslungsreicher Abstieg ins Sölktal, den wir uns im Tal mit einem Bier "versüßen". Aber auch der Hund des Wirtes findet uns ganz süß, besonders Roberts Schuhsohlen... .
Der Achselschweiß des Wirtes am Abend ist dann allerdings weniger süß.

10.4.07 Über den Sölkpass nach Baierdorf
Da die Originalroute bei Schnee zu anspruchsvoll für uns ist, wählen wir den Weg über die noch wintergesperrte Sölkpassstraße. Chrissis geniale Leitplanken-Zimmermanns-Idee läßt uns entspannt über der Schneefläche bergan steigen. Die herrlicher Ruhe und Entspanntheit vespern wir an der Passhöhe. Der Abstieg ist ein Selbstläufer oder besser ein Selbstrenner und Bruno hat ein leichtes Spiel, uns in seiner Herberge festzusetzen ("trinks a bier, do wird ma sche miad").
Link http://www.roemerkeller-berger.at
Bei Tischfußball, Championsleage und Roberts Verabschiedung wird es dann ein kurzweiliger Abend.

11.4.07 Über die Stolzalpe nach Murau
Beim Aufstieg zur Stolzalpe versinken am Nordhang im mittagsweichen Schnee und verlieren dabei über eine Stunde. Aber auf dem Berg angekommen ist der ganze Spuk vorrüber. 1000 Höhenmeter Abstieg sind kein Zuckerlecken aber dadurch schmeckt es uns beim bärenwirt in Murau, was uns jedoch weniger schmeckt ist Bayern München...

12.4.07 Locker Auslaufen nach Frojach-Katschtal und Rückreise
Das Murauer Biermuseum gibt uns den richtigen Drive zu einer lockeren Auslauftour nach Frojach, ehe wir mit der Bahn nach Stainach zurückkehren, wo unser Bus für die Heimreise steht.






ziel2007, Rev. 67, Zuletzt geändert 2007-04-27 13:36, 1660 Aufrufe
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